Allgemein Klima

Piraten in Sachsen-Anhalt für das Klima

Beim weltweiten Klimastreik am 20. September zeigten die Piraten unter anderem in Magdeburg, Halle, Quedlinburg und Halberstadt Flagge.

Die Positionen zu Umwelt, Klima und Verkehr im gemeinsamen Wahlprogramm der europäischen Piraten sind auch und gerade für eine regionale Umsetzung in Sachsen-Anhalt ein Maßstab.

So ließe sich der in Sachsen-Anhalt in großem Maßstab produzierte Biomethan-Kraftstoff ohne weite Transportwege einsetzen, um eine nachhaltige Verkehrswende im ÖPNV einzuleiten.

Die Landespolitik sollte enger mit den regionalen Standorten der Umweltforschung zusammenarbeiten und deren Unabhängigkeit schützen, fördern, und garantieren. Die regional gewonnen Umweltdaten und die daraus resultierenden Entscheidungen sind dabei transparent zu machen.

Bei der Ausschreibung und Vergabe von neuen Industrieansiedlungen sollten Produzenten nachhaltiger Technologien und Energien absoluten Vorrang haben. Für die Karbonchemiestandorte Leuna und Bitterfeld hieße das, vor allem Wasserstoff- und Energiespeichertechnologien zu unterstützen. Bereits genehmigte, aber noch nicht begonnene langfristige Bauvorhaben sollten einer besonderen Nachhaltigkeitsprüfung unterzogen werden.

Die in Sachsen-Anhalt tradionell starke industrielle Landwirtschaft trägt erheblich zum Klimawandel bei. Nach zwei Katastrophensommern muss die Landespolitik endlich die Segel in Richtung einer ökologisch-nachhaltigen Agrarwende setzen.

Dennis Rothhardt, stellvertretender Landesvorsitzender der Piratenpartei in Sachsen-Anhalt, fasst zusammen: „Die Piraten unterstützen die ‘Fridays for Future’ – Bewegung und freuen sich, dass die in den Wahlprogrammen der letzten Jahre formulierten Ziele der Piratenpartei endlich auch in der Gesellschaft angekommen sind.“

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